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Die Akupunktur ist eine der bekanntesten Therapien der chinesischen Medizin. Der Ursprung der Akupunktur reicht einige tausend Jahre zurück. Zu Beginn der Entwicklung dieser Technik galten Krankheiten noch als Werk von Dämonen, die mittels Säuberungsritualen behandelt wurden. In späteren Aufzeichnungen findet man die Dokumentation von Dämonenlöchern, die mittels Nadeln stimuliert wurden, um so die Dämonen auszutreiben. Im Laufe der Zeit wurde das Weltbild wissenschaftilcher geprägt und auch die Erklärungen für Krankheiten wandelten sich. Die Energie (Qi) die den Menschen durchdringt, fließt auf Leitbahnen oder auch Meridianen durch den menschlichen Körper. Mittels der Akupunktur ist es möglich Störungen im Fluss dieser Energie zu beseitigen oder die Richtung zu steuern. Das Auflösen eines Ungleichgewichtes oder die Entfernung einer Blockade eliminiert die Ursachen vieler Erkrankungen und führt sehr häufig zur Verbesserung des Krankheitsbildes. Auf definierten Akupunkturpunkten kann mittels setzen der Akupunkturnadeln der Energiefluss "gesteuert" werden. In der westlichen Welt zählt die Akupunktur zu den anerkanntesten Methoden der TCM. Die WHO hat eine lange Liste von Beschwerden veröffentlicht, für die Akupunktur als Behandlungsmethode empfohlen wird. Schmerz (von althochdt. smerzo) ist eine komplexe Sinnesempfindung, oft mit starker seelischer Komponente. Voraussetzung ist das Vorhandensein von Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) und die ungestörte Weiterleitung an das Zentralnervensystem (ZNS). Diese für den Alltagsgebrauch ausreichendeBeschreibung von akuten Schmerz ist inzwischen Schmerzen werden komplexe Wechselwirkungen Faktoren angenommen (biopsychosoziales Schmerzkonzept). Schmerz ist keine "Einbahnstraße", bei der lediglich Meldungen aus dem Körper an das Gehirn übermittelt werden. Vielmehr sorgen Filterprozesse unseres Zentralnervensystems dafür, dass eine körperliche Schädigung nicht zwangsläufig zu Schmerz führt (Stressanalgesie; z. B. werden Verletzungen während eines Wettkampfes oft nicht bemerkt) und umgekehrt Schmerzen auch ohne körperliche Schädigung bestehen kann (z. B. Phantomschmerz). Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz folgendermaßen: »Schmerz ist eine unangenehme sensorische und gefühlsmäßige Erfahrung, die mit bereits eingetretenen oder drohenden Verletzungen einhergeht oder als solche empfunden wird.« Schmerz ist demnach das, was der Patient als solches empfindet. |
